Die Goldene Stunde

Kunst am Bau
KünstlerRenate Wolff
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2017

Das Kunstwerk “Die goldene Stunde” wurde von Renate Wolff für einen deutschlandweiten Kunstwettbewerb zum Thema Kunst am Bau in Berlin entworfen. Das Objekt hängt im Berliner Charité, da die goldene Stunde in der Notfallmedizin den Zeitraum bezeichnet in dem sich entscheidet, ob ein Patient gerettet werden kann.

An der Brandwand des Gebäudes hat es die Form eines 8,5m großen, goldenen Ziffernblattes mit fehlenden Minuten-und Stundenstrichen. Auf der Gegenseite, im Innenhof, hängt das Kunstwerk in umgekehrter Weise, hier ist das Ziffernblatt ausgespart und nur die goldenen Striche sind vorhanden.

Weltausstellung Wittenberg 2017

Jubiläum 500 Jahre Reformationstag
BauherrReformationsjubiläum 2017 e.V.
Entwurf PSA Düsseldorf - Lehrstuhl für Räumlich-Plastische Gestaltung
ObjektplanungArchitekturwerkstatt Berlin
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2017

Anlässlich eines Studentenwettbewerbs für die Weltausstellung Reformationstag 2017 in Wittenberg ist seitens des Lehrstuhls Räumlich-Plastische Gestaltung der PBSA Düseldorf, Fakultät Design, ein Entwurf zur Landschaftsgestaltung entstanden. Dieser Entwurf beinhaltet mehrere sich teilweise kreuzende, begehbare Stege in Stahlbauweise. Die seitlich verspiegelten Stege sind sowohl unterschiedlich lang als auch hoch und werden an den Kreuzungspunkten von einem beidseitig verspiegelten Dach überdeckt. Als Material für die Stege ist ein Gitterrost gewählt worden, welches umliegend auf Randträgern lagert. 

IAA Frankfurt 2015

Messebauten für BMW und MINI
BauherrBMW AG München
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2015

Fakten über die Tragwerke bei BMW auf der IAA 2015

Das Obergeschoss der GKL-Plaza tragen ca. 350 Tonnen Stahl, die als ein zweilagiges Tragwerk geschichtet sind: Unten liegen schwere starke Träger, die große Spannweiten überbrücken, darüber leichte feine, welche die Holzböden tragen und die runden Ränder ausbilden. Die Plaza ist an jeder Stelle für knapp 7 Personen pro Quadratmeter gerechnet.

Die Rampe der Rotunde ist auch für etwa 7 Personen pro Quadratmeter ausgelegt. Sie spannt einen Drittelkreis frei. Um dieses zu erreichen, wurde ein Brückentragwerk gebaut. Hohlkästen aus Flachstahl tragen die Rampe über 20m weit ohne Stützen.

Die Fahrbahn ist statisch so ausgelegt, dass man sie mit 50km/h befahren kann. Die Leitplanken bietet maximale Sicherheit. In ihnen sind Seile als eine zweite Sicherung durchgefädelt. So können Stöße vom 10-fachen des Fahrzeuggewichts abgefangen werden.

85 % des Lounge-Tragwerks ist aus Aluminium. Es wird wiederverwendet. Wir sparen somit 130 Tonnen Stahl. Das Aluminium-Tragwerk ist eine Art Baukasten und kann ohne Kran aufgebaut werden. Es ist weltweit bei allen Messen für BMW im Einsatz, so macht sich das leichte Material auf die Dauer bezahlt. Dieses Bauwerk ist das größte und anspruchsvollste, was wir jemals aus diesem System gebaut haben.

Grob geschätzt wurde so viel Stahl verbaut:

  • 450 Tonnen Stahl für Plaza und Tribüne
  • 200 Tonnen für Fahrbahn und Bühnen
  • 80 Tonnen Alu und Stahl in der Lounge
  • 50 Tonnen bei MINI

Alles in allem knapp 800 Tonnen Tragwerk.

Turmskulptur

go.went.gone.
BauherrFraport AG
KünstlerTobias Rehberger
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2014

Die Turmskulptur „go. went. gone“, welche von Tobias Rehberger entworfen wurde und vor dem Verwaltungssitz der Fraport AG steht, ist ca. 13m hoch und besitzt eine maximale Breite von 4 m. Die scheinbar zufällig übereinander gelegten Scheiben sind an einem im Inneren liegenden Aluminium-Fachwerkträger aufgezogen. Die Scheiben sind aus Aluminiumblechen gefertigt und im Innneren über radial angeordnete Schottbleche verstärkt. Im unteren Bereich der Skulptur ist eine Türöffnung vorgesehen. Die Gründung erfolgt über den Anschluss des Fachwerkträgers an eine Stahlbetonplatte, die über Pfähle getragen wird. Die Pfähle waren auf Grund der hohen Leitungsdichte unterhalb des Standorts erforderlich.

New York Street Fest

MirrorMirror
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2014

Bei den MirrorMirror Zelten handelt es sich extrem leicht, transportable und temporäre „Bauten“ mit einem doppelseitig verspiegelten Satteldach. Das 45 Grad geneigte Dach reflektiert städtische Aktivitäten in der Umgebung auf vielfältige Weise und bietet einen völlig neuen und intensivierten Blick auf das Leben auf der Straße. Die Außenseite des Daches reflektiert höhere Bereiche der Skyline, der Stadt und des Himmels. Die Bereiche in denen der Himmel zu sehen ist bringen Einblicke in die Leichtigkeit und Luftigkeit in die dicht besiedelten Städte.

Die gespiegelten Straßenfestzelte sind zur Realisation auf dem New York Street Fest vor dem Museum of Contemporary Art of New York, welches von SANAA entworfen wurde ausgewählt worden. Der Beitrag von imagine structure lag im Ingenieurwissen für temporäre Bauten und Skulpturen während der Design- und der frühen Realisationsphase.

Archäologische Vitrine

Anerkennung Deutscher Stahlbaupreis 2013
BauherrStadt Aachen
Architektenkadawittfeldarchitektur, Aachen
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2013

Der Entwurf des Büros kadawittfeldarchitektur, sieht für die Gestaltung des Ausgrabungsortes im Aachener Elisengarten einen Baukörper vor, der sich durch seine Formsprache in die Parkgestaltung harmonisch einfügt. Die an sich gläsernen Einhausung der archäologischen Funde soll durch eine Hülle aus diagonal überlagerten Edelstahlprofilen umschlossen werden, die so die Bedeutung der Fundstelle hervorhebt und sich von den sonst im städtischen Kontext üblichen gläsernen Vitrinen und Schaufenstern absetzt.

Die diagonalen Edelstahlprofile werden als tragende Elemente für das Pavillondach herangezogen und steifen gleichzeitig die Konstruktion aus. So kann auf störende Stützen im Innenraum des Baukörpers komplett verzichtet werden. Die Konstruktion ist auf Mikropfählen gegründet, deren Position entlang des Ringankers frei wählbar ist. So können für die Pfahlbohrungen garantiert fundfreie Flächen ausgewählt werden.

Magic Carpet

Kunstinstallation
Künstlerin Pae White
Auführender BetriebArnold AG, Friedrichsdorf
imagine structureTragwerksplanung
FotosAlexander Obst, Marion Schmieding (Flughafen Berlin Brandenburg)

Bei diesem Projekt handelt es sich um die Kunstinstallation „Magic Carpet“ von der Künstlerin Pae White aus Los Angeles am Flughafen Berlin Brandenburg . Der Magic Carpet besitzt Abmessungen von 37 x 27m und besteht aus tragenden Rahmenstrukturen (Primärstruktur) und einer Füllung (Sekundärstruktur). Beides wurde zusammen im Werk vorgefertigt und vor Ort montiert. Beide Strukturen bestehen aus Aluminiumblechen mit unterschiedlichen Legierungen.

Je nach Position wurden die Rahmenprofile über Scharniere oder fest verschweißte Knotenbleche miteinander verbunden. Dabei war auszuschließen, dass eine kinematische Kette innerhalb des Magic Carpet entstand. Die gesamte Konstruktion wurde von der Decke an den Knotenpunkten mit Hilfe von Edelstahl-Spiralseilen an der Primärstruktur abgehängt. Die Sekundärstruktur besteht aus ca. 100mm hohen Aluminiumspanten und wurde mit Blindnieten an der Primärstruktur befestigt.

Schallsegel

Segel für gute Akustik
BauherrSTATEC Bühnentechnik GmbH
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2012

Zur Verbesserung der Akustik der St. Stephans Kirche in Karlsruhe wurde ein faltbares Schallsegel installiert, welches speziell auf die architektonischen Anforderungen der Kirche zugeschnitten ist. Die schlanke Konstruktion aus Stahl und Plexiglas, gespannt über den Chorraum, verhindert so eine unkontrollierte Ausbreitung des Schalls in die Kuppel über dem Zentralraum der Kirche. Das Segel ist an Bühnenwinden der Firma Statec im Dachraum steuerbar aufgehängt und so kann verschiedene Faltungspositionen einnehmen. Die Acrylgas-Paneele von 15mm Stärke beteiligen sich am Lastabtrag, indem sie die Profile in den Faltachsen zu Fachwerken verbinden. Das Segel lässt sich abnehmen und unsichtbar in durch einen Wandschlitz in der Sakristei aufbewahren.

Bloomberg

Umbau Hochhausettage
DesignPerkins+Will, New York
AusführungNautilus Treppen
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2011

Eine frei geformte Treppe soll zwei Etagen eines Frankfurter Büro-Hochhauses verbinden. Im neuen Mobiliar dominiert Corian, so konzipierten wir die Treppe ebenfalls für Corian. Das tragende Innenleben ist ein dünnwandiges verschweißtes Stahlblech. Verformungen werden für die sensible Corian Verkleidung minimiert. Eine ausgeklügelte Auflager-Gestaltung do­siert die Lasten so, dass die Bestandsdecken nicht weiter verstärkt werden müssen. Die Verkleidung aus warm umgeformtem Corian sitzt dicht auf der Stahlblech-Struktur, so dass die Brüstung und Wendel nur vier Zentimeter stark ausfallen. Beeindruckend ist das immaterielle Erscheinungsbild der Treppe, bei der keine Fügung sichtbar ist. Neben der Statischen Berechnung haben wir auch die 3D-Planung bis hin zur Montageteilung zum Lifttransport beigesteuert.

Acrylglas Kletterwand

Die große Unsichtbare
BauherrPallottinische Jugendbildungs GmbH
EntwurfPlanwerk 590, Koblenz
imagine structureTragwerks- und Fassadenplanung
Fertigstellung2011

Für die Jugendbildung der Pallottiner wurde in Mitten des historischen Ensembles bei Schönstatt in nächster Nähe zum Turm der mittelalterlichen Basilika eine Kletterwand errichtet die wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Jugendarbeit um Pater Diesberg darstellt. Aus diesem Kontext entstand das Kozept, die Kletterflächen in transparentem Acrylglas zu materialisieren und das schlanke Stahl-Tragwerk aufzufalten um somit dem Objekt eine leichte und aufgelöste Anmutung zu geben, die im sich im historischen Kontext zurücknimmt.

Die Materialgerechte Konstruktion der Details war bei diesem Projekt von besonderer Wichtigkeit. Die Acrylglaspaneele sind mit selbst entwickelten Punkthaltern befestigt, die eine zwänungsfreie Lagerung des Materials ermöglichen. Alle Klettergriffe sind mit ensprechend ausgelegten Hülsen im Material angeschlagen. Der Anschlagpunkt für das Kletterseil kann über einen Seilzug und Rollen abgelassen werden, so dass auf Vorklettern verzichtet werden kann.

Gestalt und Tragwerk wurden in enger Zusammenarbeit zwischen imagine structure und Planwerk 590 gemeinsam entwickelt und detailliert.

BMW Sanduhr

Eine Idee nimmt Gestalt an.
BauherrBMW AG
IdeeMedia Audience Beratung GmbH
Architektur und VisualisierungMatthias Michel mit weiteren Beteiligten
Plexiglastechnikimagine structure mit Firma Röhm
imagin structureTragwerksplanung
Ausführender und Technische LeitungBender GmbH
Fertigstellung2008
Fotos© diephotodesigner.de

Es fing an mit einem Anruf, ob wir eine Idee haben, wie man eine 12 Meter große Sanduhr baut, in der sich ein Auto befinden sollte…

Wir haben aus der Anfrage der Agentur einen gestalterischen und technischen Entwurf erarbeitet, der vom Kunden BMW vor allem wegen der filigranen Plexiglas-Stundengläser aus mehreren Vorschlägen ausgewählt wurde.

Die Besonderheit des Stundenglases besteht darin, dass es als tragende Schale ohne eine Unterkonstruktion auskommt und somit keine störenden Profile oder Rippen den Blick auf das Fahrzeug im Inneren stören.

Ein wichtiger Teil des Designs war die Ausbildung der Plexiglas Verbindungen, die sowohl ästhetischen als auch funktionalen Anforderungen gerecht werden musste.