Sonderkonstruktionen

Weltausstellung Wittenberg 2017

Jubiläum 500 Jahre Reformationstag
BauherrReformationsjubiläum 2017 e.V.
Entwurf PSA Düsseldorf - Lehrstuhl für Räumlich-Plastische Gestaltung
ObjektplanungArchitekturwerkstatt Berlin
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2017

Anlässlich eines Studentenwettbewerbs für die Weltausstellung Reformationstag 2017 in Wittenberg ist seitens des Lehrstuhls Räumlich-Plastische Gestaltung der PBSA Düseldorf, Fakultät Design, ein Entwurf zur Landschaftsgestaltung entstanden. Dieser Entwurf beinhaltet mehrere sich teilweise kreuzende, begehbare Stege in Stahlbauweise. Die seitlich verspiegelten Stege sind sowohl unterschiedlich lang als auch hoch und werden an den Kreuzungspunkten von einem beidseitig verspiegelten Dach überdeckt. Als Material für die Stege ist ein Gitterrost gewählt worden, welches umliegend auf Randträgern lagert. 

Archäologische Vitrine

Anerkennung Deutscher Stahlbaupreis 2013
BauherrStadt Aachen
Architektenkadawittfeldarchitektur, Aachen
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2013

Der Entwurf des Büros kadawittfeldarchitektur, sieht für die Gestaltung des Ausgrabungsortes im Aachener Elisengarten einen Baukörper vor, der sich durch seine Formsprache in die Parkgestaltung harmonisch einfügt. Die an sich gläsernen Einhausung der archäologischen Funde soll durch eine Hülle aus diagonal überlagerten Edelstahlprofilen umschlossen werden, die so die Bedeutung der Fundstelle hervorhebt und sich von den sonst im städtischen Kontext üblichen gläsernen Vitrinen und Schaufenstern absetzt.

Die diagonalen Edelstahlprofile werden als tragende Elemente für das Pavillondach herangezogen und steifen gleichzeitig die Konstruktion aus. So kann auf störende Stützen im Innenraum des Baukörpers komplett verzichtet werden. Die Konstruktion ist auf Mikropfählen gegründet, deren Position entlang des Ringankers frei wählbar ist. So können für die Pfahlbohrungen garantiert fundfreie Flächen ausgewählt werden.

New York Street Fest

MirrorMirror
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2014

Bei den MirrorMirror Zelten handelt es sich extrem leicht, transportable und temporäre „Bauten“ mit einem doppelseitig verspiegelten Satteldach. Das 45 Grad geneigte Dach reflektiert städtische Aktivitäten in der Umgebung auf vielfältige Weise und bietet einen völlig neuen und intensivierten Blick auf das Leben auf der Straße. Die Außenseite des Daches reflektiert höhere Bereiche der Skyline, der Stadt und des Himmels. Die Bereiche in denen der Himmel zu sehen ist bringen Einblicke in die Leichtigkeit und Luftigkeit in die dicht besiedelten Städte.

Die gespiegelten Straßenfestzelte sind zur Realisation auf dem New York Street Fest vor dem Museum of Contemporary Art of New York, welches von SANAA entworfen wurde ausgewählt worden. Der Beitrag von imagine structure lag im Ingenieurwissen für temporäre Bauten und Skulpturen während der Design- und der frühen Realisationsphase.

Schallsegel

Segel für gute Akustik
BauherrSTATEC Bühnentechnik GmbH, Rainer Puls, Maike Knauth
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2012

Zur Verbesserung der Akustik der St. Stephans Kirche in Karlsruhe wurde ein faltbares Schallsegel installiert, welches speziell auf die architektonischen Anforderungen der Kirche zugeschnitten ist. Die schlanke Konstruktion aus Stahl und Plexiglas, gespannt über den Chorraum, verhindert so eine unkontrollierte Ausbreitung des Schalls in die Kuppel über dem Zentralraum der Kirche. Das Segel ist an Bühnenwinden der Firma Statec im Dachraum steuerbar aufgehängt und so kann verschiedene Faltungspositionen einnehmen. Die Acrylgas-Paneele von 15mm Stärke beteiligen sich am Lastabtrag, indem sie die Profile in den Faltachsen zu Fachwerken verbinden. Das Segel lässt sich abnehmen und unsichtbar in durch einen Wandschlitz in der Sakristei aufbewahren.

Bloomberg

Umbau Hochhausettage
DesignPerkins+Will, New York
AusführungNautilus Treppen
imagine structureTragwerksplanung
Fertigstellung2011

Eine frei geformte Treppe soll zwei Etagen eines Frankfurter Büro-Hochhauses verbinden. Im neuen Mobiliar dominiert Corian, so konzipierten wir die Treppe ebenfalls für Corian. Das tragende Innenleben ist ein dünnwandiges verschweißtes Stahlblech. Verformungen werden für die sensible Corian Verkleidung minimiert. Eine ausgeklügelte Auflager-Gestaltung do­siert die Lasten so, dass die Bestandsdecken nicht weiter verstärkt werden müssen. Die Verkleidung aus warm umgeformtem Corian sitzt dicht auf der Stahlblech-Struktur, so dass die Brüstung und Wendel nur vier Zentimeter stark ausfallen. Beeindruckend ist das immaterielle Erscheinungsbild der Treppe, bei der keine Fügung sichtbar ist. Neben der Statischen Berechnung haben wir auch die 3D-Planung bis hin zur Montageteilung zum Lifttransport beigesteuert.

Allianz Miniarena

Kleines Objekt. Großes Know How.
BauherrAllianz Gruppe, München
IdeeSchmid und Kaiser, Frankfurt; Manja Kurzak
Architekturplanung"Das Projekt" mit Matthias Michel für Fa. Artlife / Boris Lauer
3D-EngineeringMatthias Michel
Fassaden- und TragwerksplanungMatthias Michel und Barbara Harrer
Ausführung Artlife GmbH, Wallau; Andreas Bedel

Die Mini-Arena am Flughafen München ist aus einem Agentur-Entwurf für einen Informationsstand anlässlich der WM 2006 hervorgegangen. 2008 wurden in Zürich und Hong Kong zur Europameisterschaft neue Varianten errichtet.

Das Tragwerk stellt hier keine besonderen Anforderungen, wohl aber die Umsetzung der Fassade, die aus pneumatisch umgeformten PETG-Schalen besteht. Bei der Detail-und Fertigungs-Konzeption wurde ausschließlich auf CNC-Techniken aufgebaut.

BMW Sanduhr

Eine Idee nimmt Gestalt an.
BauherrBMW AG
IdeeMedia Audience Beratung GmbH
Architektur und VisualisierungMatthias Michel mit Max Weber und Felix Nienstätt
Plexiglastechnikimagine structure mit Firma Röhm
imagin structureTragwerksplanung mit Matthias Pfeiffer
Ausführender und Technische LeitungVolker Bender, Bender GmbH
Fertigstellung2008

Es fing an mit einem Anruf, ob wir eine Idee haben, wie man eine 12 Meter große Sanduhr baut, in der sich ein Auto befinden sollte…

Wir haben aus der Anfrage der Agentur einen gestalterischen und technischen Entwurf erarbeitet, der vom Kunden BMW vor allem wegen der filigranen Plexiglas-Stundengläser aus mehreren Vorschlägen ausgewählt wurde.

Die Besonderheit des Stundenglases besteht darin, dass es als tragende Schale ohne eine Unterkonstruktion auskommt und somit keine störenden Profile oder Rippen den Blick auf das Fahrzeug im Inneren stören.

Ein wichtiger Teil des Designs war die Ausbildung der Plexiglas Verbindungen, die sowohl ästhetischen als auch funktionalen Anforderungen gerecht werden musste.